Was muss ich beachten um den idealen Ort zum Meditieren zu finden?

Ob der eigene Sofasessel, angelehnt an der Wand oder am Bett, einfach am Boden oder sonst wo, der ideale Ort sollte einfach persönlich sein und immer wieder frei sein um dort meditieren zu können.

Aufgrund der äußeren Einflüsse ist die gewählte Tageszeit einflussreich auf den Ort, daher sollte zumindest eine geräuscharme Lokation vorteilhaft sein.

Bei Möglichkeit sollte darin weder geraucht oder getrunken werden bzw. auch keine Gerüche aus der Küche den Meditierenden von seiner Praxis abhalten.

Gelegentliches Meditieren im Freien kann etwas Wunderbares sein, jedoch durch die Realität der Insekten die Naturlandschaft oftmals für eine längere Sitzung ungeeignet.

Warum sollte ich meine Meditationspraxis von Fachleuten überprüfen lassen?

Da das Meditieren eine innere, sprich geistig/seelische Angelegenheit ist, kann man von außen nicht erkennen ob jemand wirklich meditiert oder sich selbst nur suggeriert.

Meditationslehrer wie Sie beim Meditationsverband gelistet sind, können jedoch durch ihre jahrelange Erfahrung und Erweiterung ihrer Fähigkeiten dies bewerkstelligen.

Dabei wird kein direkter Einfluss auf die Psyche unternommen, sondern objektiv übermittelt was erkennt wird und wo Verbesserungspotenzial zu finden ist, bzw. es wird nähergebracht wie man selbst seine Meditation verbessert, oder wie man direkter zur bewussten Meditation kommt.

Wichtig ist dies, da eine eingebildete Meditation sogar ein Risiko darstellen kann, da man sich von der Wirklichkeit durch Autosuggestion geistig wegbewegen könnte.

Muss man religiös sein um meditieren zu lernen?

Es ist auf keinen Fall Voraussetzung einer bestimmten oder auch einer anderen religiösen Richtung zuzugehören, wenn man beginnen möchte zu meditieren.

Da jedoch das Wort „Glauben“ in Bezug auf die Übermittlungstätigkeit eines Lehrers zu seinem Klienten wesentlich ist, da es entscheidet, ob man dem Lehrer oder Trainer glauben kann oder nicht, sollte man sich über seinen eigenen Glaubens weitgehend bewusst sein, um den Dialog auf einen Nenner bringen zu können.

Da die Meditation ein Hinaufbewegen des Inneren ist, ist auch ein Verständnis für den Unterschied zwischen Äußerem und Inneren unabdingbar, welches jedoch gemeinsam mit dem/r Trainer/in bzw. Lehrer/in ausgearbeitet werden kann.

Das Wort „Gott“ wird im Rahmen des Meditationsverbandes Austria nur soweit definiert, dass es der Entstehungsort des eigenen Inneren ist, sowie auch der Zeitraum in dem man nach dem Tod hingeht. Also dies was wir als menschliche Lebewesen nicht ganz wahrnehmen können da es über unserem Verständnis von Zeit und Raum darüber hinaus liegt.

Somit ist der Glaube an etwas Überweltlichem hilfreich, kann aber auch, insofern dies esoterisch sprich illusorisch ist, auch Schwierigkeiten, aufgrund der Ferne von der Realität, ebenfalls bewirken.

Somit ist eigentlich nur eine gewisse Offenheit gegenüber dem Thema „Glauben“ eine Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen Lehrer/Trainer und Klienten/Interessiertem.

Wann und wie lange sollte man meditieren

Ist man erfolgreich in die Mediation eingeführt worden und man kann diese bewusst selbst nun für sich verwirklichen, so sind am Beginn 5 Minuten tatsächliche Meditation relativ anstrengend und ausreichend.

Im Laufe der Zeit sollte man als bald möglich die 15 Minuten Grenze überschreiten, da ab diesem Zeitpunkt auch das Unterbewusstsein beruhigt werden könnte.

Um sich selbst stabil, freier und bewusster in der Welt erleben zu können, ist eine Zeitraumplanung von rund einer Stunde vorteilhaft.

Die ideale Tageszeit ist am Anfang nicht ganz so wichtig wie oftmals vermutet. Mit der Zeit jedoch, sollte sich der frühe Morgen als Meditationszeitraum erarbeitet werden.

Die Abendmeditation hingegen ermöglicht eine Befreiung vom Erlebten des Tages aus dem Unterbewussten, wird jedoch aufgrund des möglichen Mangels an Energie am Abend kaum zur Weiterentwicklung beitragen können.

Während des Tages ist auch die Zeit nach dem Mittagessen beispielsweise genauso gut wie am Vor- oder Nachmittag.

Meditation in der Gruppe oder alleine, was ist klüger?

An und für sich zählt nur die eigene Praxis zur Weiterentwicklung in der Meditation. Unabhängige Gruppensitzungen können als Inspiration dienen.

Je nach Grad des Selbstbewusstseins kann es jedoch eine gewisse Zeit dauern bis man sich alleine sicher genug fühlt um selbständig zu meditieren. Die Aufgabe eines authentischen Lehrers ist jedoch dies zu bewerkstelligen.

Was ist Kundalini Meditation?

Diese Möglichkeit ist ausschließlich für Geübte. Insofern man sein Bewusstsein bereits manifestiert hat und für mindestens 30 Min. auch halten kann und bereits auch das Bewusstsein für die inneren Bewegungszentren (Chakren) entwickeln konnte, kann man sich von einem authentischen Meditationslehrer in Kundalini schulen lassen.

Dabei erschließt man sein eigenes Energiepotenzial beruhend auf die Fortpflanzungsenergie (daher auch Schlangenkraft wie in der Bibel) und führt diese dann zur Kraft umfunktionierten Energie über die 6 unteren Chakren bis darüber hinaus zum sogenannten Tausendblättrigen Lotos.

Die Vorteile dadurch bei richtiger Handhabung sind eine verbesserte Selbstkontrolle und ein zusätzliches Kraftreservoir für den Alltag.

Buddhistische Meditation und Yoga Meditation

Damals als der Buddhismus sich entwickelt hat, waren zuvor Brahmanische Priester (Nachfahren der Verfasser der Veden) an der Macht.

Die besondere Position machten sich diese u.a. durch Yogakraft zu nutze. Auch Gautama Buddha lernte Yoga. Damals war aber vor allem die Meditation Hauptinhalt der Yogapraxis. Der Unterschied kommt durch die verschiedene Herangehensweisen.

Die Buddhistische Einstellung ist die Überwindung der Ich-Bezogenheit im Leben und somit auch der nicht Definition als Individuum.

Das vom Hinduismus geprägte meditieren im yogischen Sinne verstand damals wie heute die Verbindungsherstellung der persönlichen mit der göttlichen Seele.

Wie unterscheide ich einen echten von einem nicht ganz aufrichtigen Meditationslehrer?

Jeder Form der Schaffung von einem Abhängigkeitsverhältnis ist als Machtausübung des Lehrers zu verstehen.

Auch wenn zu wenig darauf hingewiesen wird, dass die eigene Praxis alleine entscheidend ist für den Fortschritt, kann man Geldmacherei vermuten.

Definitiv entscheidend ist jedoch ob ein Meditationslehrer auch tatsächlich durch sein eigenes Bemühen es geschafft hat, in sich die Fähigkeiten zur Initiation und Übermittlungstätigkeit zu realisieren. Dies lässt sich für einen Klienten feststellen indem die Wahrnehmung der inneren Bewegung der zu initiierenden Person mit den Aussagen des Lehrers übereinstimmt.

Warum sollte ich einen Meditationstrainer oder Meditationslehrer überhaupt brauchen?

Aufgrund der menschlichen Fähigkeit sich selbst eine eigene Realität zu schaffen (s. Nazidiktatur) ist die Funktion eines echten Unterstützers viel mehr die eines Spiegels als die einer Leitfigur.

Um selbst unterscheiden zu lernen was eingebildet und wirklich von Selbst kommt sind eine offene und ehrliche Kommunikation miteinander unabdingbar.

Da man selbst mit seinem Wissensstand dort ist wo man ist, benötigt man zur Weiterentwicklung, die ein natürlicher Inhalt der Meditation ist, die Inspiration einer Person die bereits ihr Bewusstsein erweitern konnte und bereit ist dieses Wissen auch zu teilen.