Muss man religiös sein um meditieren zu lernen?

Es ist auf keinen Fall Voraussetzung einer bestimmten oder auch einer anderen religiösen Richtung zuzugehören, wenn man beginnen möchte zu meditieren.

Da jedoch das Wort „Glauben“ in Bezug auf die Übermittlungstätigkeit eines Lehrers zu seinem Klienten wesentlich ist, da es entscheidet, ob man dem Lehrer oder Trainer glauben kann oder nicht, sollte man sich über seinen eigenen Glaubens weitgehend bewusst sein, um den Dialog auf einen Nenner bringen zu können.

Da die Meditation ein Hinaufbewegen des Inneren ist, ist auch ein Verständnis für den Unterschied zwischen Äußerem und Inneren unabdingbar, welches jedoch gemeinsam mit dem/r Trainer/in bzw. Lehrer/in ausgearbeitet werden kann.

Das Wort „Gott“ wird im Rahmen des Meditationsverbandes Austria nur soweit definiert, dass es der Entstehungsort des eigenen Inneren ist, sowie auch der Zeitraum in dem man nach dem Tod hingeht. Also dies was wir als menschliche Lebewesen nicht ganz wahrnehmen können da es über unserem Verständnis von Zeit und Raum darüber hinaus liegt.

Somit ist der Glaube an etwas Überweltlichem hilfreich, kann aber auch, insofern dies esoterisch sprich illusorisch ist, auch Schwierigkeiten, aufgrund der Ferne von der Realität, ebenfalls bewirken.

Somit ist eigentlich nur eine gewisse Offenheit gegenüber dem Thema „Glauben“ eine Erleichterung der Zusammenarbeit zwischen Lehrer/Trainer und Klienten/Interessiertem.